• Ist ein totales Tabakwerbeverbot die richtige Lösung?

    Krebsforscher fordern ein komplettes Werbeverbot für Tabak aller Art. Dabei hat ein Verwaltungsgericht eine umstrittene Tabakkampagne erlaubt. Das ist kein Kotau vor der Industrie, sondern Beweis, dass der Rechtsstatt funktioniert, findert unser Redakteur.

    Von Matthias Wallenfels

  • Die fünf besten Anti-Kater-Tipps

    Nach einer feucht-fröhlichen Silvesterfeier ist am Neujahrsmorgen ein zünftiger Kater keine Seltenheit. Als unliebsame Begleitsymptome lassen sich Kopfschmerzen und Übelkeit kaum vermeiden. Dann helfen Wechselduschen und ein ausgiebiger Spaziergang an der frischen Luft. Ein kräftiges Kater-Frühstück mit einem guten Anti-Kater-Drink trägt dazu bei, schnell wieder fit zu werden.

  • Eiweiß lässt das Leberfett schmelzen

    Bei Typ-2-Diabetikern reduziert eine Kost mit viel Eiweiß bereits binnen sechs Wochen das Leberfett um bis zu 48 Prozent. Dabei ist es offenbar egal, ob die Kost mehr auf pflanzlichem oder tierischem Eiweiß basiert, so eine aktuelle Studie.

    POTSDAM-REHBRÜCKE. Die nichtalkoholische Steatohepatitis (NASH) ist in Europa und den USA die häufigste chronische Lebererkrankung. "Unbehandelt ist die Fettleber ein Schrittmacher des Typ-2-Diabetes und kann in eine Leberzirrhose übergehen", betont Professor Andreas F. H. Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE). Ein Team mit Forschern des Instituts hat dabei die Effekte eiweißreicher Diäten auf den Leberfettgehalt untersucht (Gastroenterology 2016; online 17. Oktober).

  • Ein Gin Tonic zu viel und das Herz kann stehen bleiben

    Eine ältere Dame hatte noch einmal Glück – fast wäre sie einer Arrhythmie erlegen: ein Rheumamittel, Chinin gegen Wadenkrämpfe, dazu ein Gin Tonic. Da reichte eine kleine Virusinfektion für den Kollaps.

    Von Thomas Müller

    ALBUQUERQUE. Chininhaltige Arzneien werden eigentlich kaum noch medizinisch angewandt, in den USA sind sie nur noch gegen Malaria zugelassen. Das hält aber manche Patienten und auch manchen Arzt nicht davon ab, weiterhin auf die segensreiche Wirkung des Chinarindenbaum-Alkaloids zu setzen.

  • Des einen Leid, des andern Freud

    Umfragen belegen: Apotheker rechnen nach dem EuGH-Urteil zu Rezept-Rabatten mit einer Verschlechterung ihrer Situation. Verbraucher geben sich dagegen mehrheitlich bonusaffin.

    Von Christoph Winnat

    BAD HOMBURG/GOTTMADINGEN. Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, die bundesdeutsche Preisbindung für verschreibungspflichtige Arzneimittel behindere in unzulässiger Weise den Binnenmarkt, sorgt in der Apothekerschaft für Unruhe.